Arnold Zweig - Das Beil von Wandsbek - Buch

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Roman
In unruhigen Zeiten weiß mancher nicht, wohin er sich wenden soll, wenn er seine wirtschaftliche Existenz bedroht glaubt - zur Zeit des Nationalsozialismus boten die Machthaber gerade jenen politisch Unentschlossenen die Chance zum Mitläufertum. Mancher wurde schuldig, weil er im Sinne der Allgemeinheit gedankenlos war. Ein solcher Mensch ist Albert Teetjen, Metzger in Wandsbek. Er stellt sich dem Dritten Reich als Henker zur Verfügung. Das, was er verhindern will - Untergang, vor allem seinen eigenen -, fordert er gerade durch diese Haltung, die vier Menschen, die er »im Namen des Volkes» tötet, sterben für die Freiheit, die er in der Enge seiner selbst nicht sieht. Aber seine Untat wird bekannt, er wird von der Bevölkerung boykottiert. In seinem Charakter und in seinem Bankerott spiegeln sich Wesen und Ende des nationalsozialistischen Terrors. Das Beil von Wandsbek: wurde 1951 verfilmt und, in einer Neufassung, 1962 wieder vorgestellt.

Der Autor
Arnold Zweig, 1857 in Glogau geboren, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte, Psychologie, Kunstgeschichte und Nationalökonomie in Breslau, Munchen, Berlin, Görtingen, Rostock, Tübingen. Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg in Serbien und Frankreich lebte er 1919-1923 als freier Schriftsteller am Starnberger See, dann in Berlin; emigrierte 1933 nach Palästina. Mitarbeit an zahlreichen Emigrantenzeitschriften. 1948 Rückkehr nach Berlin (DDR), wo er 1968 gestorben ist.
Taschenbuch
ISBN13: 9783596220694 ISBN10: 3596220696
Fischer Taschenbuch Verlag | 1983 | 509 Seiten | deutsch

Zustand:
Buch: Gebraucht - Mit starken Gebrauchsspuren -> Eine Ecke angestoßen


Mitläufer, Existenzangst, Todesstrafe, Nationalsozialismus, Drittes Reich

  • Artikelnummer: 77675
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Dieser Artikel wurde am Samstag, 07. März 2020 im Shop aufgenommen.



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